Regierungsverhandlungen im September 2016 in Berlin

Die Delegationsleiter: Marc Hermann Araba et Renate von Boddien Bild vergrößern Die Delegationsleiter: Marc Hermann Araba et Renate von Boddien (© AA)

Vom 21.-22. September 2016 fanden in Berlin die 19. deutsch-beninischen Regierungsverhandlungen statt. Knapp 70 Mio. Euro wurden für die nächsten drei Jahre zugesagt: 43 Mio. Euro TZ, 25 Mio. Euro FZ, sowie 1,9 Mio. Euro für Projekte der Sonderinitiative "Eine Welt Ohne Hunger".

Die Teilnehmer bei einem entspannten Austausch Bild vergrößern Die Teilnehmer bei einem entspannten Austausch (© AA)
Die Delegationsleiter mit den Büroleitern der GIZ und der KfW in Benin Bild vergrößern Die Delegationsleiter mit den Büroleitern der GIZ und der KfW in Benin (© AA)

Damit unterstützt das BMZ Benin insbesondere im Landwirtschafts- und Wassersektor sowie bei der Umsetzung einer weitreichenden Dezentralisierungspolitik zur Verbesserung der lokalen Regierungsführung. Benin ist Kernland der Sonderinitiative „Eine Welt Ohne Hunger“, u.a. mit den in 2014/15 begonnenen Vorhaben Grüne Innovationszentren, Ernährungssicherung/Resilienz, Bodenschutz/-rehabilitierung, Landpolitik und Agrarfinanzierung. Zu den herausragenden Erfolgen der bisherigen deutsch-beninischen Zusammenarbeit zählen unter anderem die Einführung des ländlichen Bodenrechts und einer umfassenden Wasserreform, sowie deutlich gestiegene Finanztransfers an die Kommunen.

Bei den Regierungsverhandlungen wurde ein offener, partnerschaftlicher Politikdialog über Erfolge und Defizite im Entwicklungsprozess geführt. Beide Seiten waren sich einig, dass u.a. eine konsequente Umsetzung der von der beninischen Regierung angestrebten ambitionierten Verwaltungsreform hierbei von großer Bedeutung ist. 

Die Teilnehmer der Regierungsverhandlungen würdigen die hervorragenden Ergebnisse Bild vergrößern Die Teilnehmer der Regierungsverhandlungen würdigen die hervorragenden Ergebnisse (© AA)