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29.03.2017 22:00

5 Tricks zum Deutschlernen

Donnerstag, März 30, 2017 - 00:00
Gewusst wie: Eine Fremdsprache zu lernen, kann richtig Spaß machen. Es gibt viele Tricks, mit denen man schnell Fortschritte macht – auch ohne stupides Büffeln.

Deutschland. Deutsch zu lernen ist nicht ganz einfach: Das grammatische Geschlecht, der Plural, die Deklination bringen Sprachschüler manchmal an den Rand der Verzweiflung. Doch viele deutsche Wörter klingen auch so lustig, dass manche sich gar nicht daran satthören können. Zum Beispiel Paul: Der Australier amüsiert sich sehr über die Sprache seiner Vorfahren: „Ein Schlauberger, a clever mountain? Wie komisch!“, findet er. Früher hatte er wenig Lust auf Fremdsprachen. Erst als er im australischen Outback Silvia aus Deutschland traf, begann er sich für den Dativ zu interessieren. Seitdem saugt er wie ein Schwamm deutsche Wörter wie Schmetterling, Schabernack und Schnürsenkel auf. Die Liebe motiviert.

Neben der Liebe gibt es viele Tricks, mit denen das Deutschlernen nicht nur mehr Spaß macht, sondern auch einfacher geht. Fünf Alternativen zum Vokabelpauken.

Motivation

Motivation ist der Motor fürs Fremdsprachenlernen. Davon ist auch Britta Hufeisen, Leiterin des Sprachenzentrums an der TU Darmstadt, überzeugt. Es gebe kein spezielles Talent fürs Fremdsprachenlernen, sagt sie. Die Gehirne aller gesunden Menschen seien für mehrere Sprachen ausgerichtet. Man müsse nur wirklich wollen.

Mit Gefühl!

Der Wille ist so wichtig wie das Gefühl. Verbunden mit Emotionen schaffen es Vokabeln besser ins Langzeitgedächtnis. Dies hat, verkürzt ausgedrückt, der Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger Eric Kandel mit seinen Forschungen an Meeresschnecken bewiesen. Ihre Gehirnzellen vergrößerten sich durch elektrische Impulse. Wer also etwas spürt beim Lernen, so die Schlussfolgerung, der bildet besser neue Synapsen im Gehirn. Sie sind die Verbindungen, die es ermöglichen, die Hirnstruktur wie ein soziales Netzwerk ständig zu erweitern. Also los zum Münchner Oktoberfest und auf dem Riesenrad spüren, was „hoch, höher, am höchsten“ bedeutet!

Virtuelle Trips

Sollte eine Reise derzeit nicht möglich sein, kann man sie frei nach dem Sprichwort „Vorfreude ist die schönste Freude“ wenigstens in Erwägung ziehen. Reiseveranstalter laden auf ihren Websites zu virtuellen Trips in den Schwarzwald oder an den Bodensee. Bunter kann man die Funktionsverbgefüge „in Erfahrung bringen“ und einen „Entschluss fassen“ kaum erleben.

Musik

Ebenso positiv: die Wirkung von Musik. Zu Mozart unregelmäßige Verben büffeln – einen Versuch ist es doch wert. Vielleicht prägen sich auch für immer die Adjektive „unzertrennlich“ und „unsterblich“ ein, wenn man sie sich von Helene Fischer vorsingen und zu ihrem Hit „Atemlos“ seine Füße tanzen lässt.

Bewegung

Überhaupt Bewegung: Auch Kniebeugen machen atemlos und das Herz pumpt mehr Sauerstoff bis unter die Haarwurzeln. Wenn man dabei die deutschen Begriffe für die Körperteile lernt, wird man sich am nächsten Tag mindestens an die Wörter Wade und Oberschenkel erinnern.

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